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# Berufsbild (Deutschland) — Pyrotechniker/in
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> **Quelle:** BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit — Beruf-ID 14512,
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> KldB 2010: B 94582 · via öffentliche BERUFENET-API,
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> abgerufen 2026-07-12. Automatisches Label-Matching
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> (Score 1.00); Inhalte paraphrasiert/gekürzt, Volltext beim
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> Original: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/14512
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## Steckbrief
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Berufstyp
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Aus- bzw. Weiterbildungsberuf
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Ausbildungsart
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Schulische Aus- bzw. Weiterbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt)
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Ausbildungsdauer
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Ca. 6 Tage (Vollzeit)
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Lernorte
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Bildungseinrichtung
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Was macht man in diesem Beruf?Pyrotechniker/innen planen und organisieren Feuerwerke und pyrotechnische Effekte aller Art. Dabei berücksichtigen sie den Anlass, die Art der Veranstaltung und die örtlichen Gegebenheiten. Sie arbeiten den Programmablauf sowie einen detaillierten Abbrennplan aus und holen die behördliche Genehmigung ein. Dann besorgen sie z.B. Raketen, Fontänen, Blitz-, Kugel- oder Zylinderbomben und transportieren sie sicher zum Abbrennplatz. Dort bauen sie Abschussgeräte wie Mörser, Bombenkästen oder Holzgestelle auf, verlegen Zündkabel und schließen die meist elektronischen Zündanlagen an. Schließlich starten und überwachen sie das Abbrennen des Feuerwerks.
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Mit Bühnenfeuerwerken erzeugen Pyrotechniker/innen Spezialeffekte bei Theater-, Film- und Fernsehaufnahmen. Hierfür sprechen sie alle Details mit Regisseuren und Regisseurinnen, Bühnenbildnern und Bühnenbildnerinnen, Filmausstattern und Filmausstatterinnen, Kameraleuten, Stuntteams und Darstelle
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## Die Ausbildung im Überblick
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Pyrotechniker/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch das Sprengstoffgesetz sowie die Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz geregelt ist. Sie dauert in Vollzeit ca. 6 Tage.
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Die Aus- bzw. Weiterbildung ist in verschiedenen Bereichen möglich, z.B. als Großfeuerwerker/in, Filmpyrotechniker/in, Bühnenfeuerwerker/in oder im Bereich Spezialeffekte.
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## Abschluss-/Berufsbezeichnungen
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Abschlussbezeichnungen (je nach Befähigungsschein)Bühnenfeuerwerker/Bühnenfeuerwerkerin
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Bühnenpyrotechniker/Bühnenpyrotechnikerin
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Filmpyrotechniker/Filmpyrotechnikerin
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Großfeuerwerker/Großfeuerwerkerin
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Die Fachkundezeugnisse, mit denen die Teilnahme an den entsprechenden Lehrgängen bestätigt wird, bezeichnen meist den Lehrgang. Die Abschlussbezeichnungen sind nicht offiziell.
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Grundlehrgänge können zum Beispiel sein:
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Herstellen von pyrotechnischen Sätzen und Gegenständen
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Umgang mit Airbag- und Gurtstraffereinheiten
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Umgang mit Böllerpulver (Schwarzpulver) zum Böllerschießen
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Umgang mit Treibladungspulver zum Einsatz in Vorderladerwaffen sowie für das Laden und Wiederladen von Patronenhülsen
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Sonderlehrgänge können zum Beispiel sein:
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Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen in Film- oder Fernsehproduktionsstätten
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## Ausbildung im Ausland
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Für eine Aus- bzw. Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeiten:
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Österreich
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Aus- bzw. Weiterbildungsangebote: AMS Ausbildungskompass
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Aus- bzw. Weiterbildungsangebote: WIFI Österreich
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Schweiz
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Aus- bzw. Weiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz
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Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Ausbildungsabschnitte und Lernaufenthalte zu dokumentieren.
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Weitere Informationen zum Europass
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## Ausbildungsinhalte
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Während der theoretischen Aus- bzw. Weiterbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:Einführung in das Sachgebiet, geschichtliche Entwicklung der Pyrotechnik, Begriffe in der Pyrotechnik
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Rechtsvorschriften für den Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen
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Aufbau und Wirkungsweise von pyrotechnischen Gegenständen, Sätzen und Anzündmitteln
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Hilfsmittel und Geräte zum Abbrennen von Großfeuerwerken (Abschussgestelle, Rohre)
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Projektieren von Feuerwerken (Abbrennplatz, Absperrung)
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Besprechung von Unfällen
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Praktischer AbschnittIm praktischen Abschnitt lernen die angehenden Pyrotechniker/innen z.B., wie man ein Großfeuerwerk plant und selbst abbrennt.
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## Lernorte
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Pyrotechniker/innen werden in schulischer Form ausgebildet.
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Lernorte sind
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Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtung
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Übungsplätze
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bei Inhouse-Seminaren: Räume der jeweiligen Beschäftigungsbetriebe
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## Ausbildungssituation
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Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:
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Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeit Unterricht an mindestens vier Wochentagen
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Lernform i.d.R. Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Pyrotechnikern und Pyrotechnikerinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu Hause
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Praktische Übungen/Praktikum:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. bei der Durchführung von Feuerwerken auf Übungsplätzen
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Anforderungen:
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Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Lagern und Transportieren von Feuerwerkskörpern, beim vorschriftsmäßigen Umgang mit explosiven Stoffen)
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Umsicht (z.B. bei der Durchführung eines Feuerwerks)
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Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Entwerfen der Choreografien von Großfeuerwerken)
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Handwerkliches Geschick (z.B. beim Aufbauen und Bedienen von Abschussgeräten, beim Verlegen von Zündkabeln und Anschließen von Zündanlagen)
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